Studie: Warum Österreicher gerne in Gold investieren

Eine Umfrage zeigt, dass vor allem junge Österreicher großes Interesse daran haben, in Gold zu investieren.

Gold als Anlageform in Österreich
Unter den befragten Personen lag Gold sowohl in puncto Sicherheit als auch Wertbeständigkeit und Krisenresistenz an der Spitze
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Die Anlagebranche befindet sich massiv im Umbruch. Das beweisen Zahlen des Marktforschungsinstitutes Karmasin Research & Identity, deren Experten vergangenes Jahr eine repräsentative Untersuchung in Österreich mit 2.000 Personen durchgeführt haben. Das Thema: Gold als Anlageform. Diese macht deutlich, dass eine Kluft zwischen dem besteht, worin die Österreicher traditionellerweise nach wie vor investieren – und dem, was sie für die Zukunft planen und anders machen möchten.

Gold als Anlageform: Erkenntnisse im Überblick

51 Prozent parken ihr Geld auf einem Konto, 38 Prozent auf einem Sparbuch und nur 16 Prozent haben es in Goldbarren oder Goldmünzen angelegt. Im Gegensatz dazu bestätigen aber 48 Prozent der Männer und  44 Prozent der Frauen, dass sie gern einen größeren Geldbetrag in Gold investieren würden. Damit rangiert Gold als potentielle Anlageform auf den vordersten Rängen. Nur in Immobilien ist das Vertrauen minimal größer (Männer 53 Prozent, Frauen 49 Prozent).

Das klassische Sparkonto ist deutlich in der Präferenz abgefallen – nur 24 Prozent der Männer und Frauen sehen es als sinnvolle Option, ihr Geld zu investieren. Auch das Sparbuch hat massiv an Zustimmung verloren, so können sich dafür lediglich 16 Prozent der Männer und 19 Prozent der Frauen begeistern. Was man aus diesen Zahlen deutlich herauslesen kann? Ein Großteil der Menschen ist unzufrieden mit den bisher üblichen Anlageformen. Sie bringen wenig Zinsen, trotzdem hält man vielfach einfach aus Gewohnheitsgründen daran fest. Und man möchte sich in den nächsten Jahren verändern – Gold scheint für einen hohen Prozentsatz der Menschen dabei eine sinnvolle Option zu sein.

Die Testpersonen wurden zudem befragt, welche Anlageform sie als die wertbeständigste ansehen. Gold lag sowohl in Sachen Sicherheit als auch in Sachen Wertbeständigkeit an der Spitze, noch vor den Immobilien. Auch in puncto Krisenresistenz führte das Gold das Ranking vor den Immobilien an.

48 Prozent der Männer und 44 Prozent  der Frauen bestätigen, dass sie gern einen größeren Geldbetrag in Gold investieren würden.

Gold liegt also eindeutig im Trend: Besonders junge Menschen betrachten es als Anlageform der Zukunft. Auf die Frage, wie wahrscheinlich es sei, dass sie in den kommenden zwölf Jahren in Gold investieren werden, zeigte sich vor allem die Gruppe der 18- bis 29-Jährigen sehr neugierig:  21 Prozent sprachen sich dafür aus. Insgesamt können sich 33 Prozent der Gesamtbefragten vorstellen, einen Betrag von 1.001 bis 5.000 Euro in Gold anzulegen.

Was die Umfrage aber auch nahelegt, ist, dass es noch einer gewissen Aufklärungsarbeit bedarf, um das Produkt attraktiver zu machen. In der Kategorie „einfach abzuschließen“ führen nach wie vor Konto und Sparbuch sowie Lebens- und Pensionsversicherung. Dabei ist es gerade für Privatpersonen sehr einfach, Gold zu kaufen – es gibt wenig Beschränkungen oder Verbote. Bei Goldkäufen in bar muss man ab 10.000 Euro seine Identität mit einem Ausweis bestätigen, um die sogenannten Geldwäsche-Gesetze des Landes einzuhalten. Im Gegensatz zu anderen Anlagemetallen wie Silber, Platin oder Palladium ist der Kauf von Gold in der EU mehrwertsteuerfrei. Durch die Wertsteigerung von Gold kann allerdings eine Einkommenssteuer anfallen. Oft hängt eine Steuerpflicht auf Goldverkäufe davon ab, wie lange man das Gold hatte. In Österreich gilt: Wer Gold länger als ein Jahr besitzt, zahlt auf Gewinne keine Steuern.

Gold-Anleger sind zufrieden

All jene, die bereits in Gold investiert haben, zeigen sich laut der Umfrage sehr zufrieden. 61 Prozent geben die Krisensicherheit des Goldes als Ursache für ihre Investition an. Der Mittelwert der Goldbesitze beträgt 468 Gramm. Durchschnittlich investieren die Befragten 13,4 Prozent ihres Ersparten in Gold, das einen Wert von 13.298 Euro hat.

Nicht zuletzt aufgrund der aktuellen Unsicherheiten auf den Finanzmärkten entscheiden sich immer mehr Anleger dazu, in Gold zu investieren – die Finanzkrise 2007/08 hat tiefe Spuren hinterlassen. Goldbarren sind genormte und weltweit anerkannte Wertspeicher, die praktisch überall gegen Bargeld eingetauscht werden können – dieser universelle Gedanke macht das Gold für Anleger zusätzlich interessant. Finanzprofis raten im Rahmen einer langfristigen Anlagestrategie zu einem Goldanteil von mindestens zehn bis 15 Prozent.  Experten erwarten sich für die nächsten Jahre keinen starken und schnellen Anstieg der Zinsen – was die hohe Verschuldung vieler Staaten noch mehr verschärfen würde. Folgt man dieser Überlegung, sollte sich das positiv auf die Goldpreis-Entwicklung auswirken.
Und noch etwas spricht für das Gold: Bei Aktien oder anderen Wertpapieren besteht stets die Gefahr, dass man die gesamte Anlage verliert, weil das betreffende Unternehmen Insolvenz anmelden muss, und sie auf einen Schlag wertlos wird. Bei Gold kann das nicht passieren, weil das Edelmetall einen Materialwert aufweist, der niemals unterschritten wird. Auch das ist ein Grund, warum Gold seit Jahrtausenden als eine der wertbeständigsten Anlageformen gilt.


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