philoro und die Wiener Staatsoper

Qualität, Verlässlichkeit und Beständigkeit sind Werte, bei denen sich solides Unternehmertum und Institutionen, die sich seit Jahrhunderten bewähren, treffen. So ist es wenig verwunderlich, dass Christian Brenner, Managing Director philoro EDELMETALLE, und Petra Bohuslav, kaufmännische Geschäftsführerin der Wiener Staatsoper, einander viel zu sagen haben.

philoro und die Wiener Staatsoper
Christian Brenner, Managing Director philoro EDELMETALLE, und Petra Bohuslav, kaufmännische Geschäftsführerin der Wiener Staatsoper, im Gespräch
© Wolfgang Wolak

Es herrscht reges Treiben in der Wiener Staatsoper an diesem frühlingshaften Tag Mitte Mai. Die vom Himmel strahlende Sonne und die milden Temperaturen passen ideal zur aufgeräumten Stimmung, die zu spüren ist, wenn man das Haus, nach Fiebermessung und Anmeldung beim Portier, am Bühneneingang betritt. Durch die verwinkelten Gänge des altehrwürdigen Hauses am Ring eilen Techniker und Künstler und auf der Bühne finden Ballettproben für eine der kommenden Premieren statt – nach sechs Monaten der kulturellen Stille sind es jetzt nur noch wenige Tage bis zur Wiedereröffnung nach dem Lockdown.

Kamera ab im Gustav Mahler-Saal

Im Gustav Mahler-Saal, in der Ebene des ersten Ranges gelegen, herrscht ebenso geschäftiges Treiben: Das philoro-Filmteam bringt die Kameras in Stellung, richtet das Licht und den Ton ein, die Visagistin sortiert Make-up und Pinsel. Denn Petra Bohuslav, kaufmännische Geschäftsführerin der Wiener Staatsoper, und Christian Brenner, Managing Director philoro EDELMETALLE, haben sich hier zum Gespräch verabredet, das Martin Krieger, B2B-Sales bei philoro, moderiert. In dem mit edlen Gobelins verzierten Pausenraum ist die Geschichte der Wiener Staatsoper im wahrsten Wortsinn greifbar. Benannt nach dem legendären Komponisten, Dirigenten und Direktor des Hauses wurde er nach 1945 wiederaufgebaut und schließlich für das Publikum geöffnet. Zuvor befanden sich hier die Räumlichkeiten der Direktion: Richard Strauss arbeitete hier ebenso wie Franz Schalk, Clemens Krauss und Gustav Mahler. Von Rudolf Eisenmenger entworfen, zeigen die prachtvollen und detailreichen Gobelins Szenen aus Mozarts „Zauberflöte“. Auch das originale Reiseklavier Gustav Mahlers, eine von Anna Mahler geschaffene Büste ihres Vaters sowie ein Mahler-Porträt des amerikanischen Malers Ronald Brooks Kitaj tragen zur besonderen Atmosphäre des Saales bei.

Jede Österreicherin und jeder Österreicher soll zumindest einmal im Leben in der Wiener Staatsoper gewesen sein, denn sie ist Teil unserer Geschichte und unserer Identität.
Dr. Petra Bohuslav, kaufmännische Geschäftsführerin der Wiener Staatsoper

Dr. Petra Bohuslav und Christian Brenner im Gespräch

Normalerweise finden im Gustav Mahler-Saal Ausstellungen, Kammermusik-Konzerte, Liederabende und Probespiele für das Staatsopernorchester statt, heute treffen sich hier zwei Führungspersönlichkeiten aus Wirtschaft und Kultur zum Gespräch über Gemeinsamkeiten, Erfolgsrezepte und Zukunftsaussichten. „Gerade jetzt in der Krise“, sagt Petra Bohuslav, „hat sich gezeigt, wie wichtig Kunst und Kultur als Tourismusfaktor sind. Kultur ist ein wichtiger Faktor für Touristen, um nach Wien zu kommen. Auch für den heimischen Tourismus hat sie eine große Bedeutung. Wir als Staatsoper möchten unser Haus deshalb öffnen: Jede Österreicherin und jeder Österreicher soll zumindest einmal im Leben in der Wiener Staatsoper gewesen sein, denn sie ist Teil unserer Geschichte und unserer Identität“. Das Haus am Ring möchte sich deshalb zukünftig noch mehr für alle Altersschichten öffnen, um die besondere Atmosphäre bei Vorstellungen, aber auch bei Führungen zu vermitteln.

Gold-Land Österreich

Es sind gerade unbeständige Zeiten, in denen die Menschen verstärkt auf beständige Werte zurückgreifen. Einer davon: Gold. „Österreich ist nicht erst seit der Coronakrise per se ein Gold-Land “, sagt Christian Brenner, Managing Director philoro EDELMETALLE. Laut Umfragen von philoro liegt die Goldmenge im Privatbesitz in Österreich bei beachtlichen 560 Tonnen. „Die Österreicherinnen und Österreicher besitzen somit in ihren Privathaushalten zusammen mehr Gold als die Österreichische Nationalbank – das ist einzigartig in Europa. Es zeigt sich, dass Wertbeständigkeit, Sicherheit, reale Werte, aber auch Kultur in diesen schwierigen Zeiten enorm an Bedeutung gewonnen haben.“ Die Wiener Staatsoper gilt als der „Goldstandard“ in der nationalen wie internationalen Opernbranche. Wie lässt sich dieses hohe Niveau für zukünftige Generationen bewahren und weiter ausbauen? Indem man den künstlerischen Aspekt hinsichtlich Oper und Ballett ausbaue und regelmäßig neue Produktionen auf die Bühne bringe, meint die kaufmännische Geschäftsführerin. „Ein zweiter Punkt sind die finanziellen Rahmenbedingungen, die jetzt in der Coronakrise natürlich sehr schwierig sind. Neben den Karteneinnahmen sind deshalb auch Kooperationen für das Weiterbestehen der Wiener Staatsoper wichtig“, betont sie weiter, „deswegen möchten wir uns herzlich für die Partnerschaft mit philoro bedanken. Es heißt ja: In guten wie in schlechten Zeiten hält man zusammen – und das hat philoro auch gezeigt“.

Verbindende Elemente: Qualität, Kundenorientierung & Transparenz

Auch philoro setzt in seinem Wirken auf Partnerschaft – und wurde innerhalb von nur zehn Jahren im deutschsprachigen Raum zu einem der renommiertesten Edelmetallhändler. Wie das gelingt? „Indem man sich gute Vorbilder nimmt, beispielsweise die Wiener Staatsoper“, betont Christian Brenner. Für ihn gibt es „drei Komponenten für Erfolg, die uns verbinden: Die erste ist Qualität, die bis ins kleinste Detail durchexerziert wird. Die zweite ist kundenorientiertes Handeln. Im Fall der Oper bedeutet das, dass man Profis ebenso wie Neulingen die Oper zugänglich macht. Das trifft auch bei uns zu, denn auch wir wollen ein Komplettanbieter sein. Das dritte ist das Thema Transparenz, bei dem man die Kunden hinter die Kulissen des Betriebes blicken lässt. Das sind drei Komponenten, die uns groß gemacht haben – und die wir auch in Zukunft forcieren werden“.


Das Video des kompletten Gesprächs zwischen Dr. Petra Bohuslav und Christian Brenner können Sie hier ansehen:

Inmitten der prunkvollen Wiener Staatsoper tauschten sich Dr. Petra Bohuslav und Christian Brenner über die Herausforderungen unserer unsteten Zeit, die Freude über Wiedereröffnungs- & Lockerungsschritte sowie den hohen Stellenwert von Kunst & Kultur für unsere Gesellschaft aus.


philoro unterstützt die Wiener Staatsoper

Es ist eine durchaus logische Verbindung, die im vergangenen Jahr zwischen Wirtschaft und Kultur geschlossen wurde: philoro wurde im Herbst 2020 Produktionssponsor der Mozartoper „Die Entführung aus dem Serail“, einer der spannendsten Inszenierungen der Saison 2020/21, die am 12. Oktober 2020 an der Wiener Staatsoper Premiere feierte. Die Verbindung zu Mozart liegt philoro beinahe in der Firmen-DNA: In der Wiener Währinger Straße 26, im Mozarthof wurde eines der ersten Geschäftslokale des Unternehmens eröffnet – in jenem Haus, in dem Mozart einst, von Sommer 1788 bis Jänner 1789, wohnte. Hier komponierte er auch seine letzten drei Symphonien in Es-Dur, G-Moll und C-Dur („Jupiter-Symphonie“). Ein weiterer Verknüpfungspunkt zwischen Mozart und philoro findet sich in Salzburg, wo philoro eine Filiale – mittlerweile gibt es zwölf im DACH-Raum – in der Nähe des Mozart-Geburtshauses eröffnete. Hinzu kommt noch ein Grund: philoro-Gründer und CEO Rudolf Brenner ist mit der russischen Sopranistin Natalia Ushakova befreundet – als er sie zum ersten Mal singen hörte, entdeckte er seine Begeisterung für die Oper.


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